Bei der Cyclocross-Weltmeisterschaft im niederländischen Hulst stellten sich im U23-Rennen insgesamt 47 Starter aus zahlreichen Nationen der internationalen Konkurrenz. Mit Max Heiner Oertzen (Harburger RG), Eike Behrens und Silas Kuschla (beide Harvestehuder RV) waren drei Hamburger Sportler am Start.
Rennverlauf und Leistungen
Max Heiner Oertzen belegte im Ziel Platz 19 und zeigte damit eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu seiner ersten Weltmeisterschaft, bei der er Rang 31 erreichte. Sein Rennen begann jedoch nicht optimal: Trotz eines Starts aus der zweiten Startreihe erwischte er keine gute Startphase und verlor zunächst Positionen. Wie er auch in einem Interview mit Radsport-News.com schilderte, war er mit seinem Start nicht zufrieden. Im weiteren Rennverlauf arbeitete er sich jedoch kontinuierlich nach vorne und bestätigte seine positive sportliche Entwicklung auf internationalem Niveau.
Der amtierende Deutsche U23-Meister, Eike Behrens, kam auf Platz 25 ins Ziel. Aus der vorletzten Startreihe gestartet, wurde er früh in einen Sturz verwickelt und fiel bereits nach rund 500 Metern weit zurück. Trotz dieser Ausgangslage zeigte er eine konsequente Aufholleistung. Am Ende fehlten ihm nur 20 Sekunden zu einer Platzierung unter den Top 20. Besonders hervorzuheben ist, dass seine Rundenzeiten auf Top-15-Niveau lagen, was seine Leistungsfähigkeit und sein internationales Potenzial deutlich unterstreicht.
Silas Kuschla beendete das Rennen auf Platz 32. Nach einem verhaltenen Rennbeginn fand er im weiteren Verlauf zunehmend besser in seinen Rhythmus. In den letzten beiden Runden konnte er sein Tempo deutlich steigern und ein gutes Rundenzeitniveau erreichen, was als positives Signal für seine weitere sportliche Entwicklung zu werten ist.
Die Strecke in Hulst
Die Weltmeisterschaftsstrecke in Hulst zeichnete sich durch ein sehr hohes Grundtempo und einen äußerst selektiven Rennverlauf aus. Schnelle Startpassagen, enge Kurvenkombinationen sowie wechselnde Untergründe sorgten dafür, dass Positionsverluste früh nur schwer zu korrigieren waren. Über die gesamte Renndistanz hinweg waren eine konstant hohe Leistungsfähigkeit, technische Sauberkeit und taktische Übersicht entscheidend.
Fazit
Das U23-Rennen bei der Weltmeisterschaft in Hulst war geprägt von hoher Intensität und einem außergewöhnlich dichten Leistungsniveau. Vor diesem Hintergrund sind die gezeigten Leistungen der Hamburger Sportler als wertvolle internationale Erfahrung und als wichtiger Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung einzuordnen.
Der Landesverband Hamburg gratuliert Max Heiner Oertzen, Eike Behrens und Silas Kuschla zu ihrem Einsatz und ihren Leistungen bei der Cyclocross-Weltmeisterschaft.