Bildschirmfoto 2026-01-28 um 15.00.20

Drei Hamburger Fahrer im Aufgebot von German Cycling für die Cyclocross-WM 2026 in Hulst

Bei der Cyclocross-Weltmeisterschaft 2026 in Hulst (Niederlande) am 31. Januar und 1. Februar 2026 stehen auch drei Hamburger Sportler in der Startliste. Sie gehören zum zehnköpfigen Aufgebot von German Cycling und unterstreichen damit die starke Stellung des Hamburger Cyclocross-Sports auf internationaler Ebene.

Für die Weltmeisterschaft nominiert wurden Silas KuschlaEike Behrens (beide Harvestehuder RV) sowie Max Heiner Oertzen von der Harburger RG. Damit stellt Hamburg gleich drei Fahrer für das deutsche Nationalteam.

Der Bundestrainer traut allen drei Hamburger Athleten – abhängig von Rennverlauf und Tagesform –Platzierungen unter den Top 20 zu.

Besonders erfreulich ist die Entwicklung von Max Heiner Oertzen, der noch zu den jüngeren Fahrern der U23-Klasse zählt. Beim letzten Weltcup in Hoogerheide zeigte er eine starke Leistung und fuhr auf Platz 21 – ein beachtliches Ergebnis auf internationalem Spitzenniveau.

Unmittelbar dahinter beendete Eike Behrens das Rennen auf Platz 22. Der amtierende deutsche Meister der U23-Klasse kam zuvor aus einem sehr intensiven Trainingslager und startete gut vorbereitet in den Weltcup am 25. Januar 2026. Insgesamt zeigte sich Behrens mit seiner Leistung zufrieden. In einem Interview im Hamburg Journal, das am 28. Januar 2026 ausgestrahlt wird, äußerte er sich optimistisch und hofft bei der Weltmeisterschaft sogar auf eine Platzierung unter den Top 15.

Für Silas Kuschla verlief der letzte Weltcup unglücklich. Nach einem Sturz in der Anfangsphase des Rennens war er früh zurückgeworfen und kam nicht über Platz 30 hinaus. Dennoch gilt Kuschla als ausgesprochen meisterschaftsstarker Fahrer, der bei internationalen Titelkämpfen regelmäßig seine Bestleistung abrufen kann – etwas, das er bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat.

Der Hamburger Radsport-Verband wünscht Silas Kuschla, Eike Behrens und Max Heiner Oertzen viel Erfolg, eine gute Tagesform und das nötige Rennglück bei der Cyclocross-Weltmeisterschaft 2026 in Hulst.

Beitrags­info

Redakteur
Radsport-Verband Hamburg
Bildmaterial
Armin Küstenbuck, Martin Schad

Diesen Beitrag teilen