Ein Bericht des zufriedenen LV Trainers

Vattenfall Youngclassic - Nachlese

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Fotos: Burkhard Sielaff: Hamburger Trikots aktiv - so war die Ansage!

Was für ein toller Erfolg für Hamburg! Nach vier Etappen konnten wir auf ein sehr gelungenes Ergebnis zurückblicken. Doch von Anfang an...

Am Donnerstag, den 16.08.2013 begann die Etappenfahrt mit einem Straßenrennen von 80 Kilometern in Otter. Nach zehn Kilometern setzte sich eine dreiköpfige Spitzengruppe ab. Diese war sehr vielversprechend, denn mit einem BDR Fahrer, einem Fahrer aus Brandenburg und unserem Lauritz Urnauer waren sehr starke Fahrer dabei. Zum Überraschen aller schaffte es die Gruppe  über 70 Kilometer einen Vorsprung von 3:20 Minuten auf das Hauptfeld in das Ziel zu bringen. Wahnsinn!

Damit war schon fast klar, dass diese drei Fahrer den Gesamtsieg unter sich ausmachen werden.

Der nächste Tag begann sehr früh: Um 7:30 Uhr habe ich die Jungs zur Rennstrecke beordert – um 9 Uhr ging das Einzelzeitfahren los. 9,5 Kilometer  – eine Runde auf dem Kurs des gestrigen Straßenrennens. Ich schrieb für jeden Fahrer einen individuellen Warmfahrplan, damit alle sich perfekt auf der Rolle vorbereiten konnten.  Gesagt getan. Am Ende ein für einige überraschendes Ergebnis: Ludwig Cords fährt auf den 24. Platz, dicht gefolgt von Philipp Plambeck, der 27. wurde. Ganz stark!

Lauritz hatte nach seinem starken Einsatz zuvor beim Straßenrennen noch schwere Beine und konnte sich den 53. Platz sichern. Paul Rudys (unser Hamburger, der zum Sportinternat nach Cottbus wechselte und die Etappenfahrt gern für Hamburg gefahren ist) wurde 58., Felix Feth schaffte es auf den 118. Platz, Ove Temme auf den 126. Platz und Oskar Schnetter (der als Gastfahrer für Fulda angetreten ist) konnte den 127. Platz belegen, wobei man hier erwähnen muss, dass er gleich zweimal Pech hatte:

Ersten hat er unterwegs einen Schleicher bekommen – das Hinterrad hat mehr und mehr an Luft verloren. Zweitens konnte kein Auto hinter ihm herfahren, sonst hätte man das Rad schnell tauschen können. Schade!

Am selben Nachmittag stand dann das Rundstreckenrennen in Buchholz bevor. 22 mal mussten die Jungs den Berg auf dem 2,8 Kilometer langen Rundkurs erklimmen – insgesamt 770 Höhenmeter! Bei diesem Rennen hat das Team gezeigt, dass sie nicht mehr zu den Kleinen gehören, sondern definitiv zu den Großen. Ich habe vor dem Rennen die klare Ansage gegeben, dass das Bergtrikot für Lauritz höchste Priorität hat. 

Das hat das Team perfekt umgesetzt. Sowohl die erste als auch die zweite Bergwertung konnte Lauritz für sich entscheiden. Paul und Ludwig haben den Anstieg einen Zug gebildet und Lauritz so perfekt für den Bergsprint vorbereitet. Alle Achtung! Die Platzierung war am Ende nicht mehr entscheidend, so sind fast alle Fahrer im Feld mit angekommen. An dieser Stelle möchte ich mich bei den Eltern von Felix bedanken, denn sie haben optimale Regernation und Verpflegung zwischen den beiden Rennen ermöglicht. So hatten wir genügend Möglichkeiten, damit die Fahrer die Beine hochlegen konnten und `ne Menge Nudeln und Mineralien (Salat, Obst) zur Stärkung der Jungs. Danke!!!

Am letzten Tag ging es 35 mal um die Binnenalster im Herzen Hamburgs. Es war ein Rennen wie erwartet. Es gab zwischendurch Ausreißversuche, die mal länger mal weniger länger anhielten, doch am Ende kam es zum Hauptfeldsprint. Für diese Etappe galt die Ansage, dass jeder seine Chancen nutzen kann und ich lieber einen Fahrer sehe, der sich ein paar Runden vorne gezeigt hat und dann eventuell aus Schwäche abfällt, als die ganze Zeit im Feld mitzurollen. Das haben die Jungs prima umgesetzt. Stetig waren sie vorne zu sehen und abwechselnd gab es Attacken bzw. Attacken wurden mitgegangen. Das hat sogar so gut geklappt, das Ludwig am Ende dir rote Nummer für den aktivsten Fahrer bekommen hat. Ich kann mich nur wiederholen: Ein toller Erfolg für Hamburg, vielen Dank an mein Team und an die unterstützenden Eltern – so hat es Spaß gemacht!

Die Ergebnisse zusammengefasst:

Lauritz 3. Platz in der Gesamtwertung  – Philipp Plambeck 7. Platz in der Wertung der jüngsten Fahrer – Ludwig auf der letzten Etappe aktivster Fahrer . Ich möchte an dieser Stelle auch ein Lob an die RG-Hamburg aussprechen, die Veranstaltung war perfekt organisiert und durchgeführt. Ein weiterer Faktor, warum die Tour so einen Spaß gemacht hat.

Euer Trainer Robert

Weitere tolle Eindrücke der YC von Burkhard Sielaff und Rebecca Sadowsky

Volker Quast
26.08.2013

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