Hamburger Jugendfahrer unterwegs

Kids Tour Berlin und Regionem Orlicka Landskron 2015

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Regionem Orlicka Landskron 2015

Lauritz Urnauer (links, Harburger Radsport-Gemeinschaft) gewann bei der schweren 29. Austragung der internationalen Rundfahrt für Junioren "Regionem Orlicka Landskron 2015" in Tschechien vom 7.- 9. August im Team der Deutschen Nationalmannschaft das gepunktete Jersey des besten Kletteres. Lauritz sicherte sich das Trikot bereits auf der 1. von 4 Etappen.

Auf dem Bild die weiteren Trikotträger:
Gesamtsieger Till Zetzsche aus Cottbus,
Sieger Sprinttrikot, Toni Franz, Team Sachsen
Nachwuchswertung Tobias Nolde, Team Sachsen


Die Hamburger U13-Fahrer bei der Kids Tour in Berlin

Vom 14. bis zum 16. August fand in Berlin die internationale Kids-Tour statt, Europas größtes Radrennen für die Nachwuchsklassen U13 und U15. Der Landesverband Hamburg reiste mit einem U13 Team an. Noah Böker (RG Uni Hamburg), Maximilian Karrasch und Jonas Lippitsch (beide RG Hamburg) wurden dabei von einem Gastfahrer aus Leipzig (Gero Böhm) unterstützt, um die erforderliche Mannschaftsgröße zu erreichen.

Landesverbandstrainer Uwe Messerschmidt brachte die Fahrer am Freitagvormittag mit dem Teambus nach Oranienburg, wo das Auftakt-Einzelzeitfahren über zehn Kilometer stattfinden sollte. Ein altes Kasernengelände hatte sich für jenen Tag in ein wuseliges Fahrerlager mit babylonischem Sprachgewirr verwandelt: Teams aus zehn Nationen waren angereist, bauten beeindruckend große Zelte und Rollentrainer-Staffeln auf – was für die bereits Rundfahrterfahrenen Fahrer Jonas und Maximilian allerdings ein schon vertrautes Bild war.

Bei 37 Grad Hitze hatten die Hamburger Jungs allerdings nicht ihren besten Tag und blieben sämtlich klar unter ihren Möglichkeiten und belegten Plätze in der zweiten Hälfte des Feldes (112 Starter insgesamt). Nachdem die erste Enttäuschung nach dem gemeinsamen Abendessen im Hotel überwunden war, ging es nach einer drückend heißen Nacht am nächsten Morgen nach Mehrow, wo morgens das Teamzeitfahren und nachmittags ein Rundstreckenrennen auf dem Programm stand.

Nach der Streckenbesichtigung und dem Warmfahren mit Uwe Messerschmidt, gab’s noch mal Startöl auf die Beine – und dann konnten die Jungs sich deutlich steigern und legten einen 37er Schnitt hin, womit sie sogar die Lokalrivalen vom Landesverband Mecklenburg-Vorpommern hinter sich ließen. Entsprechend zuversichtlich standen die vier dann am Nachmittag in der Startaufstellung.

Allerdings wurde Noah bereits in der ersten Runde in einen Sturz verwickelt und schlug mit dem Kopf auf – die Streckenposten rieten zum Besuch im Sani-Wagen, um eine Gehirnerschütterung auszuschließen. Tränen der Enttäuschung flossen – damit war das Rennen für Noah gelaufen. Aber immerhin gab’s eine gute Diagnose: Bis auf Hautabschürfungen alles in Ordnung. Jonas hingegen schaffte es, sich im Hauptfeld zu behaupten und kam sicher mit der ersten Gruppe ins Ziel, Maximilian und Gero folgten kurz darauf.

Der Sturz und die von Noah nicht beendete Etappe hatte zur Folge, dass das LV-Hamburg-Team bei der Abschlussetappe (26 km) auf dem voll gesperrten Ku’damm aus der letzten Startreihe fahren musste. Die hochmotivierten Rennfahrer ließen sich davon nicht verunsichern, arbeiteten sich im Verlauf des sehr schnellen Rennens Richtung Spitzengruppe vor – und in der siebten Runde zeigte sich Noah mit einem ersten beherzten Ausreißversuch alleine im Wind, wurde jedoch schnell wieder gestellt, ebenso wie bei einem zweiten Versuch kurz vor Schluss. Noah und Jonas erreichten beide mit der Spitzengruppe das Ziel, gefolgt von Gero im Gruppetto, Maximilian musste dem sehr hohen Tempo ab der Rennmitte Tribut zollen und abreißen lassen.
 

Aber alles in allem, war das ein toller Abschluss des Wochenendes, und das vor grandioser Kulisse.

Was die Jungs an diesem Wochenende gelernt haben:

So eine Rundfahrt bringt gewaltigen Spaß! Mehr davon!
Einzelzeitfahren muss man trainieren!
Beim Teamzeitfahren vom Begleitfahrzeug aus angefeuert zu werden, ist ein unbeschreiblich tolles Gefühl! Wie bei den Profis!
Von einem Sturz geht die Welt nicht unter ....
.... und auch wer ganz hinten startet, kann’s ganz nach vorne schaffen!
Auch bei Europas größtem Kinderrennen muss die Organisation nicht zwangsläufig vorbildlich sein. Noch immer gibt es nicht für alle Etappen Ergebnisse.
In Berlin sprühen die Menschen am Nudelstand „Trennspray“ auf die Spirellis, damit die nicht verkleben. Iiiihhh!

In diesem Sinne: Die nächste Rundfahrt kommt bestimmt!

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