Hamburger Sportpolitik

Hat der Radsport Handlungsmöglichkeiten?

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Der Senat will in den nächsten 10 Jahren in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Breitensportentwicklung, Sportinfrastruktur, Vereins und Verbandsentwicklung, Leistungssportentwicklung und Sportjugend die Dekadenstrategie Sport umsetzen. Der HSB, das Sportamt und weitere Institutionen arbeiten zurzeit an den Umsetzungen. Dazu sind mehrere Phasen definiert worden, Phase 1 soll in 2012 angegangen werden, 2 in 2013-2014 und 3 in 2016-2021.

Hier geht es um Phase 1.Das Sportamt soll zukünftig die zentrale Koordinierungsstelle des Senats für den Sport sein. Zum Breitensport wird bemerkt: „er ist eine unverzichtbare Basis des Leistungssports“

Im Zusammenhang mit den Aktivitäten unserer Vereine stellt sich mir folgende Frage: Was helfen uns durch den Breitensport interessierte Nachwuchssportler, wenn viele Radvereine keine Betreuung für die Jugend haben? Jeder Verein sollte Nachwuchssportlern eine sportliche Heimat bieten.

Zum Thema „Sportjugend“ wird auf das Förderprogramm „Kids in die Clubs“ hingewiesen. Der HSB spricht sich für einen Ausbau des Förderprogramms aus, er hält Flyer in verschiedenen Sprachen vorrätig. Vereine, die jetzt schon dieses Programm nutzen schätzen die Unterstützung bei Reisen und die Bezuschussung von Sportausrüstungen in Höhe von ca. 50%.

Das Ehrenamt in den Vereinen gilt als unverzichtbares Fundament im organisierten Sport. Im Rahmen der Ehrenamtförderung sollen gezielt Personen für den Übungsleiterbereich und Vereinsmanagerausbildung gewonnen werden. In einigen Bezirken auch aus dem Migrantenbereich.

Als Schwerpunktsportarten werden in HH Schwimmen, Rudern, Hockey und Volleyball gesehen. Der HSB wird in diesem Jahr in den Schulen die Talentsichtung mit der Einführung des „Motorikscreenings“ beginnen. Die Hamburger Sportverbände sind aufgefordert talentierten Nachwuchs Förderungsmöglichkeiten anzubieten. Für den Radsport heißt das: die Vereine sollten den Nachwuchs betreuen bis er für ein Training mit unserem Landestrainer reif ist!

Unser Bürgermeister Olaf Scholz will sich für eine verbesserte Sportinfrastruktur einsetzen. Wir brauchen aber für unseren Sport einen unkomplizierten Zugang auf öffentliche Straßen. Bisher ist es möglich, das missliebige Einzelpersonen und/oder Behörden Radsport-Veranstaltungen von uns ausbremsen. Der Verband stellte bei seinen Bemühungen zu diesem Thema fest, dass anscheinend die Mitglieder der Regierungspartei teilweise noch nichts von der Dekadenstrategie Sport ihres Innensenators gehört haben. Somit findet eine örtliche Unterstützung nicht statt.

Fortsetzung folgt…

Volker Heyer
22.05.2012

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